Dienstag, 13. August 2013

Was man über La Palma wissen sollte

Dies und das von allem was. Und was sagt Wikipedia?

Wikipedia - die wissen doch alles! Oder?

La Palma, eigentlich San Miguel de la Palma, ist die nordwestlichste der sieben großen Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean, die eine der siebzehn Autonomen Gemeinschaften Spaniens bilden. La Palma hat bei einer Fläche von 708 Quadratkilometern eine Nord-Süd-Länge von 45,2 und eine West-Ost-Breite von 27,3 Kilometern. Sie ist mit einem Flächenanteil von 9,45 % an der Gesamtfläche aller Kanaren die fünftgrößte Insel des Archipels.
Gross isse ja nicht die Insel. Da aber der höchste Berg der "Roque de los Muchachos" mit 2.423 Meter zu Buche schlägt kann es durchaus sein, dass dies die steilste Insel der Welt ist, wenn man von der Grundfläche ausgeht. Dies führt auch dazu, dass es hier immer bergauf oder bergab geht und das permanent. Radfahrer müssen da schon eine gute Kondition haben.
Ich bevorzuge da eher das Auto, zumal die Spritpreise hier auf der Insel mehr als zivil sind. Man fühlt sich in einer Zeitmaschine um ca. 10-15 Jahre zurückversetzt. Ohne Auto, ich schreib dies mal einfach so, ist man aufgeschmissen. Gleichwohl gibt es auch hier ÖPNV und zwar zu überaus günstigen Preisen.





weiter sagt uns Wikipedia:

Den nördlichen Teil dominiert die Caldera de Taburiente. Der riesige Krater entstand durch Einsturz und Erosion eines Vulkandoms, der sich in prähistorischer Zeit möglicherweise bis zu 3.500 Meter über den Meeresspiegel erhob. Der Durchmesser der heutigen Caldera beträgt neun Kilometer, ihr Umfang 28 Kilometer und der Höhenunterschied vom Kraterrand bis zur Sohle bei Dos Aguas beinahe zwei Kilometer. Die Caldera bildet damit den größten Senkkrater der Welt. Ein Ring aus Gipfeln mit Höhen von 1.700 bis 2.400 Metern umgibt den Kraterrand.
Richtig, La Palma ist von hinten bis vorne vulkanischen Ursprungs. Vulkane, überall Vulkane. Und überall auch dieser dunkele Boden, der schwarze Sand am Meer. Wenn der durch die Wellen nass wird, ist er pechschwarz und wird in der Sonne "heiss wie Sau". Badeschlappen mitnehmen! Der letzte Vulkanausbruch war übrigens der  Volcán Teneguía. 1971. Es war das Jahr, in dem meine Tochter gezeugt wurde. Zusammenhänge???

Na, das ist doch mal eine angenehme Klimatabelle. Nicht zu kalt und nicht zu warm. Das Wasser hat das runde Jahr über Badetemperatur. Gut, Jan - März naja.
Im "Winter" kann auf dem Roque auch durchaus mal Schnee fallen. Ansonsten ist der Winter auf La Palma recht gemäßigt. Mein ehemaliger Arbeitskollege Kurt sagte mir mal. "Wenn es hier im Winter mal auf 15 Grad runter geht, laufen die hier alle im Wintermantel rum". Bei den steilen Straßen wäre Glatteis auch eine absolute Katastrophe.

Zur Vegetation bemühe ich noch mal Wikipedia:

Aufgrund seiner Entstehung und Lage bietet La Palma eine einmalige Natur und Landschaft. La Palma ist bekannt als La Isla verde („die grüne Insel“) und als La Isla bonita („die schöne Insel“), da sie ganzjährig - zumindest im Norden der Insel - von grüner Vegetation bedeckt ist. Diese Üppigkeit verdankt die Insel den Passatwinden, die verlässlich Wolken auf der Luv-Seite der Insel schaffen, die beim Überqueren der Insel abregnen oder dichte Nebelfelder auf den Bergen bilden. Die Feuchtigkeit dieser Wolken wird von verschiedenen Pflanzen gesammelt. Die Insel gliedert sich in verschiedene Vegetationszonen – von Lavafeldern über mediterrane Trockenvegetation zu Kiefernwäldern auf den Höhen und auf der Nordostseite auch Lorbeerwälder, die Regenwald ähneln. Unter den Pflanzen La Palmas findet man ca. 170 Endemiten der Kanaren, darunter die bekannten Kanarischen Drachenbäume.
Ich jedenfalls habe es so erlebt. Unten am Meer bis ca. 300m Höhe Bananen, Bananen, Bananen und dann wieder Bananen. Da drüber bis ca. 500m Höhe Avocados, Mango, Apfelsinen und andere Südfrüchte. Über 500m Weinbau - die Weine hier sind eine unbedingtes MUSS. Spitze! Weiter oben Wälder mit Pinien, Kiefern aber auch Maronen (Esskastanien). Ganz oben, so ab 1800 m Ginster, so gelb, dass einem die Augen weh tun. Herrrlich!